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Dresdner Christstollen

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Dresdner Christstollen günstig online kaufen 

Der Stollen aus Dresden ist das passende Weihnachtsgebäck für alle, die es in der Weihnachtszeit gern besinnlich und traditionell mögen. Unser Stollen ist vom Schutzverband Dresdner Stollen mit dem Qualitätssiegel versehen und somit ein Original – nur rund 150 Bäckereien in und um Dresden dürfen sich mit diesem Siegel schmücken! Bestellen Sie bei uns Dresdner Christstollen und wir liefern Ihnen diesen bis an Ihre Wohnungs- bzw. Haustür!

Qualität aus Dresden

Das klassische deutsche Weihnachtsgebäck wurde zwar angeblich irgendwann im grauen Mittelalter in Naumburg an der Saale erfunden, heute jedoch ist der Dresdner Christstollen der mit Abstand berühmteste. Und das mit Recht: Die Stiftung Warentest bewertete vor einigen Jahren vier Fünftel der getesteten Produkte aus der sächsischen Hauptstadt mit „gut“. Eine hervorragende Quote, denn im Gesamtfeld schafften das nicht einmal die Hälfte aller Mitbewerber. Dass Dresdner Christstollen nicht nur einen sehr guten Ruf besitzt, sondern dem auch gerecht wird, ist kein Zufall. Dank seiner 500jährigen Tradition wurde das Gebäck zu dem, was es heute ist.

Vom Fastenbrot zum Buttergebäck mit Tradition

Der Stollen an sich war schon im späten Mittelalter bekannt. Allerdings nicht in seiner heutigen gehaltvollen Version, sondern als Fastenbrot in der Adventszeit, bestehend aus Mehl, Wasser Hefe – und Rüböl anstelle von Butter. Letztere durfte erst nach einem päpstlichen Erlass aus dem späten 15. Jhd. in den Stollen hinein. Allerdings galt diese Erlaubnis eigentlich nur für den sächsischen Hof und dessen Lieferanten. Die Dresdner legten die Sache aber ziemlich großzügig aus und so war der Dresdner Christstollen, auch Striezel genannt, schon bald in ganz Sachsen berühmt. Dafür sorgten vor allem die hiesigen Bäcker, aber auch in den Dresdner Haushalten wurde zur Weihnachtszeit fleißig gebacken. Noch bis tief ins letzte Jahrhundert hinein besaßen viele Familien eigene, eifersüchtig gehütete Rezepte.Nachdem der Striezel fertig gebacken war, musste er mindestens drei Wochen lang lagern. Erst dann hatte er die feuchte und feste Konsistenz, die noch heute einen richtig guten Dresdner Stollen ausmacht. Traditionell wurde er erst Heilig Abend angeschnitten und hielt sich, kühl und etwas feucht aufbewahrt, oft bis Ostern.

Stollensiegel und Stollenfest

Im Zuge der politischen Wende in der damaligen DDR wurde der Stollen sogar zum Thema der Einigungsverhandlungen. Bis dahin konnte jeder, der wollte, den Begriff „Dresdner Stollen“ verwenden, im Zuge der Wiedervereinigung wurde der jedoch als geografische Herkunftsangabe und eingetragene Marke geschützt. Seit 1997 darf Original Dresdner Christstollen von nur rund 150 Bäckern in Dresden und seinem Umland gebacken werden, deren Interessen vertritt der eingangs erwähnte Schutzverband. Und der wacht auch über die schwere Qualität: Die Zutaten des Original Dresdner Christstollen müssen mindestens 50 Prozent Butter (und 65 % Rosinen) bezogen auf den Mehlanteil enthalten. Bei „normalen“ Stollen sind es nur 30 Prozent Butter und sogar Margarine ist erlaubt – in der sächsischen Hauptstadt ein absolutes Unding.

Die Dresdner widmen ihrem Striezel alljährlich sogar ein eigenes Stollenfest. Das geht auf den Lieblingskönig der Sachsen zurück, auf August den Starken. Im Jahre 1730 ließ der einen Megastollen von 1,8 Tonnen backen, 24.000 Portionen wurden anschließend ans Volk verfüttert. Daran erinnert noch heute ein alljährlicher Festumzug mit einem Riesenstollen. Falls Sie am 2. Advent nicht in Dresden weilen, um daran teilzuhaben, kaufen Sie doch einfach Ihren Stollen bei uns im Stollen Shop!



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